Montag, 30. Dezember 2019
30. Dezember
Dieses Mal schon vor dem Sonnenaufgang aufgestanden und mit dem gemieteten Auto bis nach Altona an den Strand gefahren. Leider waren wir zum Sonnenaufgang dann etwas zu spät dort, aber es war dennoch sehr schön am Strand.
Sunrise Altona Beach
Sunrise Altona Beach1
Unser Auto für vier Tage
Car Hyundai Accent
Hausbau australisch
Hausbau australisch
Ruderer am frühen Morgen
Runderer am Morgen
Pier Altona am frühen Morgen
Altona Pier
Zum Vortrag sogar sehr ruhig und still. Dann in einem
Cafe bereits um 7:00 gefrühstückt und Zeitung gelesen. Zurück an die Promenade und noch eine Weile auf einer Bank im Schatten den ersten „Sonnenanbetern“ zugesehen. Es war bereits 36° warm um 8:30. Dann zurückgefahren. Den PKW abgegeben und nach einer erfrischenden Dusche in die Bibliothek gegangen.

Auf dem Rückweg (bei ca. 41°) hatte ich Lust auf ein Weizenbier und war kurz im „Hofbräuhaus“, das ja im Gebäudekomplex ist, in dem wir wohnen. Abends nach gutem Essen wie üblich fern gesehen.
Inzwischen haben die Bushfire auch Victoria sehr stark beschädigt. Neben einigen Toten sind mehr als 2.500 Häusern und ca. 5 Mio. Hektar verbrannt. Dennoch tun die Politiker in Australien kaum etwas gegen den Klimawandel. Die konservative Regierung betont immer noch, dass dieser Klimawandel nicht von Menschen Hand beschleunigt wurde.



29. Dezember
Wieder gemeinsam durch den Fitzroy Park gelaufen und die schon traditionellen Stopps eingelegt. Dann nach dem Frühstück zu Marlenes Vater gefahren. Dort gemeinsam zu Mittag gegessen und schließlich nach Altona Beach gefahren.
Altona Park
Dort etwas kalte Getränke zu uns genommen und zum Ende des Piers gelaufen. Der Strand war sehr voll, kein Wunder, tolles Wetter und Ferien.
Altona Beach
Altona Beach
Altona Beach Jet

Dann noch einen Stopp in Williamstown eingelegt. Sogar im gleichen Cafe wie in 2017 und im Jan. 2019 eingekehrt. Schließlich nach einem schönen Sonntagsausflug wieder zurück zu Marlenes Mutter.
Nach wunderschönem Abendessen wieder einige Krimisendungen (Midsummer murder) angesehen.



28. Dezember
Dann mal wieder (es war ja auch Samstag) durch den Fitzroy Garden gejoggt und bis zum Yarrah River. Da im MCG schon viel los war (Test Cricket Match gegen Neuseeland) sind schon viele Leute da gewesen um Ticket zu kaufen und um ins Stadion zu gekommen. Irgendwie witzig entlang dieser sportlich so bedeutenden Gegend zu joggen. Wir hatten dann Besuch von Steve und Bev, die uns im Okt. 2018 besucht hatten und einige Tage bei uns verbrachten. War auch schön wieder alte Geschichten zu hören und uns über allerlei Dinge zu unterhalten.
Stalagtites
Am Nachmittag dann zum Essen in „Stalagtites“ einem bekannten griechischen Restaurant gewesen. Dort war ich schon in 1986 und auch sonst fast in allen Jahren in Melbourne gewesen. Wir sind dann am späten Nachmittag noch zum Einkaufen und auch das war interessant – unglaublich wie viele verschiedene Nationen im Einkaufcentrum unterwegs sind. Dann am Abend eine schöne Zusammenfassung über die „Bee Gees“ angesehen.



27. Dezember
Da die Temperaturen an diesem Tag ca. 37° erreichen sollten beschlossen wir den Mount Buller zu besuchen und dort hochzusteigen. Der Berg hat immerhin 1805 m. Wir mussten dann sogar etwas weiter laufen, als geplant. Das war aber ein sehr schöner Weg in alpinem Gelände.
Alpines Gebiet Mt. Buller

alpine Blumen

Weg zu Mt. Buller


Marlene und auch Kelvin wollten dann aber doch nicht bis zur Spitze hochsteigen, so dass ich alleine auf den Mt. Buller bin.
Mount Buller
Auf dem Rückweg haben wir dann die doch deutliche Veränderung der Landschaft durch den alpinen Skisport gesehen. Insbesondere der neue Dam mit ca. 37 Mio. Litern Wasser für Kunstschnee macht nachdenklich. Aber als alpiner Skifahrer bin ich mir dessen bewusst und zum Glück ist es zumindest in Australien auf nur wenige Stellen begrenzt. Und nicht jeder einigermaßen mit Skiern befahrbare Berg wird zur Skipiste.
Blick von Mt. Buller
Blick von Mount Buller

In Mansfield hatten wir dann „Brunch“. Noch einen kurzen Stopp bei Kelvin und dann ging es über die Weinroute wieder zurück nach Melbourne. In einem wirklich sehr schönen Weinanbau haben wir dann tolle Weine uns vor allem einen super Sekt aus Temperanillo getrunken. Wir mussten daher auch ein paar Flaschen kaufen. Schließlich nach doch anstrengender Fahrt im Zenturm von Melbourne angekommen und bei Marlenes Mutter den Abend verbracht.



26. Dezember
Dieses Mal wieder gemeinsam durch den Fitzroy Garden gelaufen mit dem bereits üblichen Ritual eines Kaffees und dem kurzen Zwischenstopp in St. Patricks Cathedral. Dann gefrühstückt und für die Reise zu Kelvin, unserem Trauzeugen, vorbereitet. Marlene musste sich eine neue Brille kaufen, da die alte kaputt gegangen ist.
Schließlich zur Franklin Street gelaufen und erst mit etwas Verspätung die Autovermietung gefunden. Dort mussten wir dann 45 Min. warten und fast eine Stunde nach Ankunft hatten wir dann endlich das keine Auto einen Hyundai Accent. Dann mit kurzem Kaffeestopp zu einem Freund, Kelvin, nach Mansfield gefahren. Das waren ca. 180 km.
Dort nach einer Rast hat Kelvin dann beschlossen uns einen Platz zu zeigen, bei dem er sich zu 99% sicher war, dass wir Platypusse (Schnabeltiere) finden würden. Wir hatten beide trotz vieler Zeit in Australien noch keinen Platypus in seinem Habitat gesehen. Und tatsächlich, wir haben sogar zwei dieser so selten zusehenden Tiere gesehen. Das war wirklich Klasse.
Blick in Richtung Mt. Buller
Blick in Richtung Mt.Buller
Trockene Landschaft bei Mansfield
Trockene Landschaft bei Mansfield

Marlene am Zaun
Marlene am Zaun

Pond mit Platypus

Pond mit platypus
Platypus


Platypus 1

Am Abend ein sehr gutes Mahl bei Kelvin genossen und dort übernachtet.



25. Dezember
Bin mal wieder alleine gejoggt und wäre bei den Aufnahmen für die „Testcricketer“, die vor dem Stadion trainierten, fast ins Fernsehen gekommen. Wir sind dann zu Marlenes Vater ins Heim gefahren und haben dort ein tolles Vier-Gänge Menü zu uns genommen. War sehr schön, da wir in einem separaten kleinen Raum zu viert feierten. Das Essen war gut und wir hatten auch eine schöne Flasche Spätburgunder dabei.
Am Nachmittag dann wieder zurück und abends waren wir in einem noblen Restaurant und hatten dort ein hervorragendes Weihnachtsessen. Schön, dass die ganze Familie von Terry und Helena da war.

Dinner in Hotel
Dinner in hotel

Dinner in Hotel



24. Dezember
Da an Heiligabend ja noch allerhand einzukaufen ist, sind wir zur Abwechslung mal zu den Victoria Markets gelaufen. In Summe sind das ja auch ca. 4 Km. Dort war es unglaublich was dort an Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst verkauft wurde. Auch wir haben europäisches Brot, z.B. Roggen mit Wahlnüssen oder ein Baquette mit Oliven gekauft und mussten dafür relativ lange anstehen, obwohl es vier Verkäufer bei diesem Bäckerstand gab. Witzig auch die angegebene Uhrzeit: „Geöffnet von 5:00 bis zum Ausverkauf“. Am Nachmittag musste ich dann in die Bibliothek um den Gutschein (Voucher) für das Mietfahrzeug auszudrucken, da Marlenes Mutter keinen Drucker hat. Da aber wohl alle Studenten im Raum riesige Datenvolumen in die ganze Welt geschickt haben bin ich erst nach ca. 20 Min. ins Internet gekommen. Dann bin ich direkt zur evangelisch lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde in East Melbourne gelaufen und war dort beim Familiengottesdienst. Es war schon lustig, wenn Kinder teilweise kaum deutsch sprechen und dort ein Krippenspiel aufführen. Dennoch war ich ergriffen als die überfüllte Kirche (so wie ich fanden viele nur Standplätze) „Stille Nacht,..“ anstimmten. Es wurde wirklich deutsch gesungen in einer ca. 150 Jahre alten relativ kleinen Kirche in Melbourne bei ca. 25° Grad Außentemperatur. Den Abend haben wir dann bei Terry und Helena verbracht. Liam hatte seien Verlobte und deren Eltern mitgebracht. Zudem war Alice da. Also eine schöne Tafelrunde. Es gab ein typisch australisches Weihnachtsbuffet.
Essen am heiligabend
Essen am Heiligabend
Essen am Heiligabend

Weihnachtsbaum in Australien
weihnachtsbaum in australien

Rentier auf Balkon
rentier auf balkon1



23.Dezember
Wie üblich unsere gemeinsame Runde im Fitzroy Park abgelaufen und im Gym die Muskeln mit Radfahren noch etwas getrimmt. Dann bin ich für relativ lange Zeit in die Library um eine Menge „Schreibkram“, der sich in den letzten Tagen gestaut hatte abzuarbeiten. Es gibt ja noch jede Menge an Planungen (Schwarzwald-Guide, Heckengäu-Naturführer, Schluchtensteig, Tour in die Bretagne in 2020,….) die detailliert anzugehen sind.
Am späten Nachmittag zurückgekommen und relativ relaxed den Abend verbracht