10. Januar 2026
Marlene musste schon um 7:00 ihre Schicht anfangen, deshalb sind wir auch schon gegen 6:00 aufgestanden, da es in der Nacht sehr windig und regnerisch war, erst mal unser Vorzelt abgebaut, geduscht und so gut wie ohne Frühstück ging es los. Marlene musste den Einlass auf den Campingplatz überwachen und die Leute die rein wollten kontrollieren. Ich hatte noch etwas am Computer zu erledigen und brachte Marlen ein Egg and Bacon- Roll (Brötchen) von den Pfadfindern, die Kaffee und eben diese Rolls fürs Frühstück angeboten hatten. Die wollen ja auch ein bisschen Geld in ihre Kasse bringen.

Dann bin ich alleine zum Festival, suchte lange nach dem Festival-Orchester bei dem ich dann auch mit geübt habe. War bei einem sehr schönen Flötenkonzert (dreistimmig), bei Anita George (vor zwei Jahren hatte ich ihren durch Terminüberschreitung verschobenen Mundharmonika-Workshop übernommen) bis ich dann Marlene traf. Anschließend bin ich zur Good Tunes Session und habe fleißig mitgespielt. Für mich sind es die absoluten Highlights, wenn ich unter solchen guten Musikern mitspielen darf und meinen Beitrag leiste. Nach dem Mittagessen, waren wir bei „The lost Clog“ einer Band, die aus Exil-Litauern besteht und die sehr schöne Harmonien mit lustigen Geschichten verbinden.
Sehr schön waren die Maes, super Harmonien, klasse Sound. Dann haben wir erneut Kavisha angesehen, zumindest hat sich viele andere Lieder gesungen, sich also kaum wiederholt. Weil neue Songs dabei waren haben wir eine CD erworben. Wir wollten auch mal Blues hören und waren bei Mangus&Co, das war aber mehr Bluegrass.

Den Abschluss bildete Kitchen Table Tour, drei sehr gute Musiker die ihre Songs mit jeweiliger fetziger Unterstützung der anderen darboten. Eigentlich wollten wir Dave Steel sehen, mit dem ich vor vier Jahren in einem Pub in Hobart einen Blues mitspielen durfte, aber die anderen beiden, Frank Jones und Bill Jackson, waren ebenso fabelhaft.

geo.moe am 12. Januar 26
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