Mittwoch, 4. März 2026
4. März 2026
Wir sind wieder zu den Wetlands gelaufen, aber nun zur anderen Seite. Dort ist vor ca. drei Jahren der Überlauf auch bepflanzt worden. Die Weiterentwicklung seit ca. zwei Jahren ist erkenntlich, aber noch weit vom Stadium der anderen Seite entfernt.
Other side of the wetlands
Da sich die Schwestern mit ihrer Mutter zum Mittagessen trafen hatte ich Zeit für Arbeiten im Büro. Am Nachmittag bin ich dann mit dem Rad zum Einkaufszentrum und von dort über den Bootshafen zum Murray. Um das „Dockland“ (Hafengebiet) werden nun diese „Streichholzhäuer“ als Villen gebaut. Preis ab ca. 2 Mio. Wenn man sich anschaut, wie minimalistisch das gebaut wird, dann wundert man sich, dass Leute diesen Preis zahlen. Es gilt als chic, eine große Villa und dann das riesige Boot vor der Haustür.
Villas at Dockland Mildura

Seit dem Starkregen am Sonntag hat es immer noch viele Stellen die nicht mit dem Rad passierbar sind. Bin dann spät nachmittags wieder zurück. Der schöne Glasschreibtisch an dem ich immer wieder gearbeitet habe ist nun auch verkauft.

Bike way closed because of Wateroverflow

Gerhard in Cafe 1909 at the Murray

Paddelsteamer Rothbury

blocked Bikeway



3. März 2026
Wir sind mal wieder die Parkrunde gelaufen. Allerdings haben wir den Rasen nun wegen des nassen Grases eher gemieden. Ebenfalls wieder zum Waschsalon. Wir haben nun wieder das Problem, dass einige Tagebücher, Fotoalben, … nach Deutschland geschickt werden sollen und das alles recht teuer wird. So liegt der Paketpreis nun bei ca. 20 kg Fracht bei 260 bis 380 $. Wir haben daher erst mal priorisiert, was wir wirklich nach Deutschland schicken wollen, was in den Avan geht und was leider verschenkt wird. Inzwischen sind auch die Stühle verkauft. Wir sitzen nun also auf dem Cajon oder auf Camping-Stühlen. Auch das Bett auf dem Angie bisher geschlafen hatte wurde verkauft.



Montag, 2. März 2026
2. März 2026
Weil in der Pflegestation Covid ausgebrochen ist, können wir Marlenes Mutter derzeit leider nicht besuchen. Bei leichtem Nieselregen unsere Tour zu den Wetlands gelaufen. War auch mal sehr schön bei so viel Wasser den sonst stehenden „Teich“ zu sehen. Leider sind durch die Wassermassen auch die Nester der im Schilf brütenden Vögel abgetrieben. Nach dem Frühstück wieder den „täglichen“ Arbeiten nachgegangen.
Lifesyle Village after havey Rain

Cars in deep water

Auslass in Wetlands

Bridge in Wetlands



1. März 2026
Eigentlich wollten die Mädels ja ausschlafen, aber um 5:30 hatte Angie angefangen zu duschen, … kurz gesagt, es war dann gut, dass ab 7:00 wieder Ruhe im Haus war. Wir sind wieder um 8:00 weggefahren und haben Bes besucht. Bes war ein Teil des Trios bei dem Marlene mitspielte, als ich sie vor ca. 40 Jahren kennengelernt hatte. Ihr Mann Peter, der uns sehr an Eddy erinnert, ist vor 13 Jahren verstorben. Es war wieder ein sehr schöner Besuch. Wir haben 1 ½ Std. über alles Mögliche gesprochen.

Art from Bottle Tops

Bes and Marlene

Leider war schlechtes Wetter vorhergesagt und so kam es dann auch. Wir hatten durch den Besuch nun ca. 630 km insgesamt zu bewältigen und der größte Teil in strömendem Regen. Teilweise musste ich anhalten um langsam durch überflutete Straßen zu fahren. Ständig leichtes Aquaplaning. Das ermüdet. Unterwegs fanden wir kein Café, das noch offen hatte oder zumindest Kaffee in ordentlichen Tassen anbot. Um 18:00 waren wir dann wieder in Mildura. Der Regen hielt die ganze Nacht an. Wir haben noch etwas gegessen und sind früh ins Bett.



28. Februar 2026
Obwohl es keinen Anlass für frühes Aufstehen gab, war schon ab 6:00 morgens keine Ruhe mehr. Außer Marlene und mir, waren alle irgendwie aufgeregt und in erwartungsvoller Stimmung. Dann mussten sich Angie und Molly noch Stühle kaufen, weil die vorhandenen Stühle zu schwer waren. Wir hatten glücklicherweise ja leichtes Gepäck. Frühstück war am Riversidecafe, allerdings war erst ab 10:15 ein Tisch frei. Wir haben dort gut gefrühstückt. Zum Glück hatten Marlene und ich schon gleich den PKW nahe am Eingang zum Konzert abgestellt. Wir hofften auf früheren Einlass, aber erst um 13:00 konnten wir dann rein. Die Zuschauer hatten entweder eine Hetze zu den Plätzen nahe an der Bühne, dafür in der prallen Sonne oder in den Schatten unter den Bäumen, dafür weiter weg von der Bühne. Wir wollten lieber im Schatten sein.
Entrance to the concert

The four Ladies

inside with view to the stage
Die Musik war insgesamt sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir die brasilianisch angehauchte Band Cat Empire. Sehr gut gefallen hatte uns auch Jess Hitchcock und Miss Higgins und natürlich der Star des Abends Paul Kelly. Von 14:00 bis 21:30 gab es Musik. Jede Band ca. 50 Min. und Paul Kelly 1 ½ Std. Bis wir dann wieder im Ressort waren, war es 23:00
Red hot summer tour

Cats empire on stage

Miss Hggins on stage

Paul Kelly on stage



27. Februar 2026
Wieder sehr früh aufgestanden um bei der diatonischen Stunde von Marko Jovanovic dabei zu sein. So langsam muss ich mich mal wieder mehr dem Blues zuwenden, obwohl ich ja die irische Musik auch sehr gerne spiele. War also schon ab 4:15 auf. Da Angie und Helena, Terry hatte leider keine Zeit, schon um 6:30 abfahren wollten war schon früh am Morgen recht viel Trubel im Haus. Wir haben aber gemütlich gefrühstückt und sind dann auch um 8:00 in Richtung Wodonga losgefahren. Es waren ca. 600 km bis zum Lake Hume Ressort. Das waren dann nochmals 20 km mehr. Grund für die Reise: ein großes (teures) Konzert mit mehren Künstlern. Es nennt sich Red Hot Summer Tour. Die Musiker bzw. Musikgruppen: Jessy Hitchcock, Kasey Chambers, The Cat Empire, The Cruel Sea, Miss Higgins und der große Star: Paul Kelly.
Wir hatten die nördliche Route mit weniger Verkehr, dafür aber mit weit voneinander entfernten Orten gewählt. Mittagsstopp war dann in einem kleinen Ort: Mulabein. Obwohl wir eine Stunde später los sind, waren wir fast gleichzeitig da. Das lag aber auch daran, dass Angie und Helena noch eingekauft hatten. Das Ressort hatte einen Swimmingpool, den die Mädels, inzwischen war auch Molly, die Tochter von Helena dazugekommen, nutzten. Ich selbst habe mich eine Weile ausgeruht. Abends haben wir ein paar Videos der Musiker zur Einstimmung mal angesehen.
Funny Toilette Mulabein

Siloart Mulabein

Murray in Albury



Donnerstag, 26. Februar 2026
26. Februar 2026
Da die Waschmaschine inzwischen auch verkauft ist, mussten wir erst mal zum Waschsalon. Zum Glück hatten wir die 12 $ in Münzen. Dann habe ich, leider ist hier das System in Australien noch nicht soweit, die Dosen und Flaschen auf einem separaten Depot abgegeben. Es gab zwar nur 1,5 $, aber besser als nichts. Dieses System führt allerdings dazu, dass nur Pubs, Restaurants, … und gelegentlich mal Familien die tatsächlich sammeln auch wirklich Flaschen abgeben. Der größte Teil landet im Müll.
Nachdem eine Couch dann auch seinen Abnehmer fand, sind wir erst mal zu Marlenes Mutter zu Besuch. Beim Rausgehen wurden wir darauf hingewiesen, dass ab sofort Corona-Stopp ist. Im Nachhinein wurden 12 von 100 Patienten dort positiv getestet. Nach der zweiten Couch fuhren wir zur Trentham Winery. Wir mögen es dort. Liegt schön am Fluss, hat sehr gute Weine und ein sehr gutes Restaurant. Wir haben den „Donnerstag“ gefeiert und zudem uns mit Wein für den Rest unseres Aufenthaltes versorgt. Später im Garten noch etwas musiziert. Ein richtig schöner Urlaubsausflug.
Trentham Winery Marlene

Trentham Winery Music in garden



Mittwoch, 25. Februar 2026
25. Februar 2026
Wir wollten gemeinsam frühstücken, allerdings am Fluss Murray. Wir sind daher zu Marlenes Mutter, trotz leichtem Nieselregen, mit dem Rad. Die Temperatur war ja immer noch bei 24° daher war das so sehr angenehm. Nach dem Besuch sind wir an das Café 1909 am Murray. Angie ist mit dem PKW gefahren und war nur kurz vor uns da. Nach dem Frühstück dann fast direkt zum „‘Sausage-Sizzle“ in den Community-Center. War sehr schön und wir hatten einige gute Gespräche. Um das geht es ja bei dem Ganzen – dem sozialen Austausch in dieser kleinen Gemeinde.
Nachmittags habe ich wieder mal „Büroarbeiten“ (LEADER-Heckengäu) erledigt.
Breakfast in Cafe 1909 in Mildura



Dienstag, 24. Februar 2026
24. Februar 2026
Bin um 4:15 aufgestanden, weil ich ab 4:30 in einer Zoom-Konferenz (Montagsakademie) war. War Moderator, für Begrüßung und die Hintergrundarbeiten zuständig. Das lief dieses Mal reibungslos ab. Wir sind dann gemütlich zu den Wetlands. Von dort weiter zu Marlenes Mutter und waren ca. 1 Std. dort. Auf dem Rückweg bei „Hurdaks-Bakery“ gefrühstückt. Gutes Preis-Leistungsverhältnis. Dann zurück wo uns Angie schon erwartet hatte. Durch ein Missverständnis war sie im Glauben wir kommen früher zurück.
Sunrise Rose Lifestyle Village

Marlene mit Wegwarte

Wegwarte

Wetlands Pelicanes

Während ich am Nachmittag meinen verschiedenen ehrenamtlichen Aufgaben als Gemeinderat, …. nachgegangen bin haben Angie und Marlene fleißig Bücher eingepackt. Leider wurde ich dadurch aus meinem inzwischen „geliebten“ Büro vertrieben. Am späten Nachmittag kam dann jemand, der unser Bett mitsamt Nachtischen mitnahm. Also Bett auseinandergebaut und übergeben. Zum Glück haben wir eine gute Matratze in unserem Avan. Für den Rest der Zeit hier verbringen wir also die Nächte so.