Donnerstag, 5. Februar 2026
5. Februar 2026
In der Nacht hat es abgekühlt. Um 7:00 die erneute Runde am Meander-River gelaufen. Wir haben zwar gehofft einen Platypus (Schnabeltier) zu sehen, leider hatten wir kein Glück.
Reflection in the Meander River
Ohne Frühstück 40 km nach Sheffield gefahren und dort in einem Café gefrühstückt. Sheffield ist berühmt für die Murals (große Wandbilder). Jedes Jahr gibt es einen Wettbewerb. Die Wandbilder können dann bei einer Versteigerung erworben werden. Diese Wandbilder gefallen uns sehr. Die ganze „Altstadt“ ist mit diesen Bildern versehen. Also jedes Gebäude hat ein großes Wandbild. Die zweite Attraktion sind die Mosaikbilder in einem ehemaligen Friedhof. Wir haben auch den möglichen nächsten Platz zum Übernachten angesehen. Wir tendieren aber eher dazu eine Nacht in Deloraine dranzuhängen und dann wieder an die Küste zu fahren.
Am Nachmittag wieder zurück nach Deloraine. Lebensmittelvorräte wieder aufgefüllt
Murals Sheffield

Mural Reflection of Time

Mural at old Storehouse

Mural at old shop

Mosaik in Sheffield



Mittwoch, 4. Februar 2026
4. Februar 2026
Wieder früh ausgestanden und nun eine Runde am Meander-River gelaufen. So lange man in der Stadt ist stößt man immer mal wieder über ein Kunstwerk. Der Wald entlang des Flusses sieht aus, wie ein Wald bei uns z.B. an der Nagold. Es wurden eben schon vor 150 Jahren europäische Bäume angepflanzt. Auf Rückweg dann in die örtliche Bäckerei. Den Reifen abgegeben und zweites Frühstück eingenommen. Nachmittags dann den neuen Reifen montiert. Hoffentlich hält der wieder einige Tausend km. Dann sind wir ins örtliche Schwimmbad und haben einige Runden gedreht.
Art along the Meander River

forrest along the Meander River

Reparing the Tyre

Tyre is fixed



Dienstag, 3. Februar 2026
3. Februar 2026
Wir haben zum einen den Vollmond über dem Pazifik genossen und konnten trotz Meeresrauschen gut schlafen. Ärgerlich war wieder mal, dass ca. 4xsoviele Übernachtende da waren, als eigentlich zugelassen.
Vollmond am Pazifik
Schon vor dem Sonnenaufgang am Pazifik aufgestanden. Am Meer fotografiert. Dann schon um 6:30 eine schöne Wanderung entlang des Standes gemacht. Damit wir wieder Daten (welche Abhängigkeit) und damit Telefonanrufe, Whats App, Mails, also Informationen hatten wieder zum Aussichtspunkt mit „Bänkle“ gelaufen. Dann mit Blick zum Pazifik gefrühstückt. Nun kam aber die negative Überraschung: ein Reifen am Avan war platt. Daher die Planung komplett geändert. Wichtig ist es, so schnell als möglich wieder einen guten Reifen zu bekommen. Daher in der Hoffnung auf Reifen erst mal nach Bicheno gefahren, aber da war der Campingplatz einfach überteuert. Daher über das Bergland zurück nach Deloraine. Sowohl dort, als auch ca. 40 km entfernt gibt es Reifenhändler. Gerade noch vor Ladenschluss waren wir im Info-Center für die Campingplatzgebühr und beim Reifenhändler. Hier gibt es auch genügend Internetempfang für eine Zoom-Konferenz am Abend.

Sunrise at the Pacific

View Back to campground at friendly Beach

Viewpoint Restbank

Reifenpanne



2. Februar 2026
Die Nacht war trotz Sonntag nicht wirklich leise. Wir waren daher am Montag auch relativ früh wach. Abgebaut, geduscht und in Richtung Freycinett Nationalpark losgefahren. Unser Ziel war etwas mehr als 200 km entlang bergiger Land- und Küstenstraße. In Tirabunna, wo wir vor einigen Jahren mit der Fähre auf Maria Island gefahren waren, für einen Kaffee gestoppt. Im ersten Café gab es nur Pappbecher, daher dort konsequent nichts gekauft. Das nächste Café hatte Porzellantassen und dort auch mehr als nur den Kaffee genossen.
Leider war aber der Campingplatz auf dem wir übernachten wollten komplett ausgebucht. An anderer Stelle war gesagt worden, dass man nicht reservieren kann und heute wurde uns gesagt, dass bis Mitte März alles ausgebucht ist. Daher nach einer anderen Übernachtungsmöglichkeit gesucht und einen wirklich sehr schönen Platz mit Blick auf den Pazifik gefunden. Allerdings hat der Platz einen großen Nachteil: Es gibt weder Telefon- noch Internetempfang. Dazu muss man ca. 600 m zu einem Aussichtspunkt laufen. Dort geht es gerade so mit dem Empfang. Dafür ist Platz wunderschön und auch das nächste „Lieblingsbänkle“ entdeckt.
View from Campground on Friendly Beach

Avan at friendly Beach Campground

Lunch with View

Viewpoint Friendly Beach

View other direction Friendly Beach

Pacific Coast at Friendly Beach

Little Kangeroo



Sonntag, 1. Februar 2026
1. Februar 2026
Wir wollten noch einmal hoch zum Mount Wellington. Es geht immerhin von Meereshöhe auf 1240 m. Morgens war der Berg noch sichtbar. Angekündigt war windiges, kaltes und regnerisches Wetter. Als wir oben auf dem Berg waren herrschte leichtes Schneetreiben bei 3°. Wir wurden so an den deutschen Winter erinnert. An eine Wanderung war bei diesem Wetter nicht zu denken.
View Mt. Wellington towards Glenorchy

Hobart from Mt. Wellington
Daher wieder runter nach Hobart. Ich wollte eh einmal in die St. George's Anglican Church auf dem höchsten Punkt des Batterypoint gelegen. Das haben wir dann auch gemacht und wurden, offensichtlich fallen wir auf, vom Pfarrer (Victor) persönlich mit Handschlag begrüßt. Die Liturgie wir hier sehr viel durch Gemeindemitglieder erbracht, nur die Predigt kam vom Pfarrer. Es ging um die Nachfolge, um die Freude und die Liebe der Menschen unter- und füreinander. Wir wurden dann noch zum Tee eingeladen, wollten aber lieber zu einem sehr schön gelegenen Café, das uns auch außerordentlich gut gefällt. Dort dann gleich, inzwischen war es 12:00 gut zu Mittag gegessen.
Seefood-Chowder

Anschießend noch Lebensmittel eingekauft. Es war sehr voll. Obwohl oder gerade, weil es Sonntag war. Die Öffnungszeiten, auch bei Bunnings (dem Kömpf von Australien) sind die Öffnungszeiten Montag bis Freitag 6:30 bis 21:00, Samstag und Sonntag: 7:00 bis 19:00. Bei Woolworth sogar täglich von 7:00 bis 24:00. Hoffentlich wird dies nie auf Deutschland übertragen. Eigentlich wollten wir im Botanischen Garten noch etwas rumschlendern und dann die „berühmten“ Scones mit Jam and Tea essen, aber leider wird das Restaurant momentan umgebaut. Da blieb es beim rumschlendern.
Jetborading in Sandy Bay

Eastern Rosella

Botanical Garden Hobart

Den Abend dann wieder mit dem Endspiel der AO (Herren) verbracht.



31. Januar 2026
Sind nach so viel Tennis relativ spät „aus den Federn“ gekommen. Am Blog gearbeitet und Kleidung verstaut. Wir mussten beim Bunnings (Kömpf von Australien) einen Pfropfen für die Spüle kaufen Da es auch gebratene Würste gab, die jungen Leute mit dem Kauf einer Wurst unterstützt. Allerdings schmecken die Würste überhaupt gar nicht!

Schließlich zu Fuß und dann mit dem Bus in die Stadtmitte. Wir waren noch etwas zu früh für den Pub, daher nochmals Fish&Chips an der Waterfront gegessen.
Waterfront Hobart
Als wir dann in den Pub kamen, war es fast schon wieder zu spät. Wir mussten erst mal stehen, bis wir dann gut Sitzplätze hatten. Es war wie immer sehr schön. Viele kennen uns inzwischen und es ist ein herzliches „Hallo“. Die Überraschung des Tages waren dann vier Jugendliche oder Twens, die irisch Stepdancing vorgeführt haben. Das war wirklich große Klasse! Wir waren bis zum Schluss dort. Matt Dames hatte dann nach der Session seinen Auftritt. Irgendwie schön, wenn man sich inzwischen kennt. Nach unserer Rückkehr mit dem Bus war schon wieder Zeit für die AO. Wir haben das Frauenfinale angesehen und waren über den Sieg von Rybakina überrascht. Aber sie hatte am Schluss die bessere Spielweise.

Session in New Sydney Hotel in Hobart

Stepdancing in New Sydney Hotel



Samstag, 31. Januar 2026
30. Januar 2026
Wir haben nochmals, dafür etwas früher den Potters Hill, das Labyrinth und „unser“ Bänkle besucht. Dieses Mal haben wir Kookaburras und einen Adler gesehen. Das die Krähen (Magpies) dann aber immer in der Nähe des Adlers blieben, damit dieser deren Nester nicht näherkommt, war ein Schauspiel, das wir ja bei uns von den Raben und Bussarden auch kennen.
Kookaburra on Tree

Eagle on a Stump

Eagle

Labyrinth

Kormoran
Dann abgebaut und zu Alan und Luis gefahren. Sie haben einen sehr schön angelegten Garten. Bei Kaffee und Pralinen dann über alles möglich gesprochen. Schließlich sind wir auf unseren Campingplatz auf dem Hobart Showground gefahren. Haben dieses Mal Wasser und Strom. Der Internetempfang ist auch sehr gut. Dann einen Waschtag eingelegt. Die Wäscheleine war eine interessante Konstruktion.

Alans Barden

Washing day
Wir wollen eigentlich am späten Nachmittag auf den Franklin Square (Franko), dort gibt es freitags Livemusik. Allerdings haben wir dann das Halbfinale Zwerev:Alcaraz angesehen und nach 5 Stunden war es zu spät und noch auf den Franko zu gehen. Das Match war ja auch super spannend. Leider hat Zwerev dann am Ende die Kraft gefehlt und er hat äußerst knapp verloren. Aber ein Spiel, das in die Geschichte der AO eingehen wird. Auch das nächste Spiel noch angesehen. Auch das ging über 5 Sätze und dieses Mal mit dem besseren Ende für Djokovic. Est um 1:30 ins Bett.