Sonntag, 15. Februar 2026
15. Februar 2026
Morgens waren um 7:30 schon 26°. Daher dieses Mal mit dem Auto zu Marlenes Mutter. Wieder mit Kleinigkeiten. Nach kurzem „Schwatz“ wieder zurück. Ich bin dann in die Lutheran Church. Die kenne ich ja schon. War Erntedankfest und daher wieder eine neue Erfahrung. Da der frühere Pfarrer nicht mehr da ist, warum weiß ich nicht, war es auch dort so, dass die Gemeindemitglieder den Gottesdienst (Worship) gestalteten. Zweites Frühstück nach der Rückkehr und weitere Teile ab- und später bei Marlenes Mutter wieder aufgebaut. Als wir ankamen spielten sie Bingo. Sehr gutes Spiel um den Kopf der „älteren Herrschaften“ zu trainieren. Inzwischen hatte es 38°. Das hält man in der Tat nur in klimatisierten Räumen aus. Am späten Nachmittag mal wieder am Blog gearbeitet.



14. Februar 2026
Unsere morgendliche Runde dieses Mal direkt zu Marlenes Mutter, also zur Pflegestation gelaufen. Die kleinen Dinge gleich mitgebracht. Nach unserem Besuch in Hurdaks Backery gefrühstückt. Über die „Parkrunde“ zurückgelaufen. Dann die Figuren im Garten abgehängt, zu Marlenes neuem Domizil gebracht und aufgehängt. Sieht schon mal ganz gut aus.
Fish and Mosaik at a new place

Margs new room

Wieder zurück haben wir eine Kleinigkeit gegessen und sind bei inzwischen 33° zu Helena und Terry (ca. 3 km) gelaufen. Dort kurz etwas getrunken und dann zwei Fahrrädern (Terry und ich hatten sie schon am Vortag geputzt, geölt und die Reifen aufgepumpt) abgeholt. Wir sind dann mit unseren Rädern an den Murray und entlang des Flusses gefahren. Im sehr schönen Café 1909 etwas getrunken und dann wieder heim geradelt. Waren bei dieser Hitze dann immerhin 14 km. Marlene hat abends schön gekocht und wir haben bei der Hitze die Winterolympiade, z.B. den Riesenslalom angesehen. War ja auch witzig, dass der „Brasilianer“ Braathen dann gewann.

Marlene with Bike

Gerhard with Bike

Valentinsday at the Murray



13. Februar 2026
Da ich eine Videokonferenz um 5.00 hatte bin ich kurz vorher aufgestanden. War zwar sehr müde, aber wir sind dann erst mal unsere gewohnte Runde zu den „Wetlands“ gelaufen. Wieder viel Vögel gesehen.
Swift Parrott in flowering Eukalypt

Pelican School in Wetlands

Pelican Schoolgroup in Wetlands

Campells Fairy Wren (Prachtstaffelschwanz)
Zurück haben wir abgeklärt, wann wir Marlenes Mutter besuchen durften. Sie hatte uns schon sehnsüchtig erwartet. Mit einigen Aufträgen sind wir dann erst mal einkaufen gegangen. Am späten Nachmittag kamen wir zurück und überbrachten einen Teil der gewünschten Dinge. Marlenes Mutter ist in ihrem neuen Zuhause in 24 Std. – Pflege. Was ihr sehr gut bekommt. Sie hat auch schon mit einigen der Patienten dort Freundschaft geschlossen. Allerdings gefällt ihr einiges im Raum nicht zudem möchte sie einige der Kunstwerke aus ihrem Garten auch dort vor ihrem Fenster aufgestellt bez. Aufgehängt haben. Wir haben daher am Nachmittag erst mal den Garten bzw. die Terrasse auf „Vordermann“ gebracht. Dazwischen war ich aber so müde, dass ich mich drei Std. hinlegen musste. Abends waren wir dann bei Marlenes Schwester, Helena, und deren Mann, Terry, zum Abendessen eingeladen. Nach dem langen Tag, dann früh ins Bett.



12. Februar 2026
Die Überfahrt war bei ca. 40 – 45 km Westwind relativ unruhig. Wir hatten sogenannte Schlafsessel. Die waren mir zu ungemütlich, auch wenn sie deutlich besser als Flugzeugsitze waren. Daher habe ich auf der Bank im Aufenthaltsbereich geschlafen. Wurde dann aber um 5:00 geweckt, weil dieser Bereich dann abgetrennt und geputzt wurde. Als ich es mir gerade so auf dem Liegesessel bequem gemacht hatte, wurden wir von der Ansage über die anstehende Ankunft geweckt. Wir waren zwar die ersten auf dem Schiff, wurden aber auf eine Rampe geführt. Erst als alle Fahrzeuge unter der Rampe raus waren, durften wir dann auch an die Fahrzeuge und konnten von Bord. Nach Tankstopp in Geelong und Kaffeestopp in Bachus Marsh waren wir um 11:00 dann in Keynton bei Kavisha und Andy. Es war ein sehr schönes Treffen mit kleinem Mittagesse. Um 13:30 ging es dann weiter und wir hatten noch 460 km vor uns. Nach diversen kurzen Stopps (Toilette, Beine vertreten) kamen wir um 19:30 in Mildura an. Der Avan wurde abgestellt. Alles was raus musste in Marlens Mutters Wohnung gebracht. Marlenes Mutter ging es in unserer Abwesenheit schlechter. Sie ist nun in palliativer Pflege. Wir haben dann noch eine Dokumentation über Evonne Fay Goolagong Cawley, einer der größten Tennisspielerinnen der Welt angesehen. Es war so spannend, dass wir erst um 1:00 ins Bett gingen.