Dienstag, 20. Januar 2026
20. Januar 2026
Bereits um 4:45 aufgestanden. Bei der „Montagsakademie der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg, die ich ja für den Schwarzwaldverein leite, wollte ich beim Vortrag über die „Kelten“ dabei sein. Wir sind dann auch relativ früh auf eine Wanderung, die wir zwar auch schon mehrmals gemacht haben, weil sie sehr schön ist. Wir sind zu einer Vogelbeobachtungshütte und dann auf den „Archer Knob“. Tolle Aussicht dort oben und wunderschön dort ein Vesper zu genießen.
Ein kleiner Fluss zum Meer sah aus wie die Rainbow Snake (so erklären die Indigenen die Entstehung von Flüssen)
Über die Bakers-Beach zurück zum Campingplatz. Barfuss am Strand entlanglaufen ist einfach ein herrliches Gefühl. Angenehm warm geduscht. Dieser Campingplatz im Nationalpark ist Superklasse. Es gibt Strom für unseren Avan und es gibt sogar warme Duschen, allerdings mit speziellen, separat zu kaufenden, Marken. Dann endlich mal wieder den Blog aktualisiert.

View to little Badger Head

View over Bakers Beach

Reason for Rainbow Snake

View over Narawntapu N.P. toward Port Sorell

Us with the View over Narawntapu N.P.

Barfuss an Bakers Beach

Tote Seesterne

Netz wegen den Muecken

Marlene Bakers Beach



19. Januar 2026
So richtig Ausschlafen konnten wir nicht, wir mussten ja um 10:00 den Campingplatz verlassen. In George Town nochmals die Lebensmittelvorräte aufgefüllt. Postkarten gekauft, hier gab es wenigstens eine Auswahl von vorfrankierten Postkarten. Das Zwei-Monate-Ticket für die Nationalparks besorgt und dann losgefahren zum Narawntapu Nationalpark. Leider hat uns eines der Navigationssysteme zwar zum Narawntapu N.P. gebracht, aber auf der falschen Seite. Daher mussten wir einen Umweg mit 60 km fahren. Am gleichen Platz wie vor zwei Jahren den Avan mit Vorzelt aufgebaut. Wir sind vier Tage hier. Für eine Wandertour war es allerdings am Nachmittag zu warm. Daher einfach mal entspannt und uns erholt. Relativ früh zu Bett.

Lake in Narawntapu N.P.

Duck Narawntapu N.P.



18. Januar 2026
Das Frühstück mit Gedichten haben wir am nächsten Morgen verpasst, aber dafür waren wir dann beim nächsten Themenkonzert. Es war zwar für die Einheimischen sehr interessant, für uns aber leider eher langatmig, dennoch großes Lob an den Songwriter und Regisseur sowie dem Chor für das Konzert mit Gedichten, Geschichten, Gesang und Bildern.

Theme concert History of Tasmania

Um 12:00 waren dann wieder Workshops: Marlene ging zu einem „Songwriting-Workshop“ ich war Teil des „Harmonica-Workshops“. Colin hatte mich gebeten dort die Blues-Skala zu spielen und auch sonst immer mal wieder Einzeltöne zu blasen. Als der Kurs zu Ende war, wollten viele wissen, wie ich die Töne „bend“ (biege). War dann noch 20 Min. mit Einzelunterricht beschäftigt. Zum Abschlusskonzert wären wir daher zu spät gekommen, aber weil ein Feueralarm dazu führt, dass alle die Halle verlassen mussten. Daher fast alle Vortragenden gesehen. Allerdings waren es Bands oder Solisten, die wir schon gesehen hatten. Unser Auftritt war dann mit „The Dixie Chooks“ und dem Festivalchor. War sehr schön unsere beiden Songs zum Abschluss.
The Dixie Cooks
Damit war der Tag aber noch lange nicht zu Ende. Am Pierhotel war wieder Session auf der Veranda bis zum Abendessen, anschließend wieder draußen. Das hat mit so vielen guten Musikern wahnsinnig Spaß gemacht. Als es kalt wurde haben wir dann drinnen noch Marlenes „Immigrant Blues“ vorgetragen. Toller Abschluss eines langen Musiktages



17. Januar 2026
Die Nacht war relativ kurz. Wir waren aber rechtzeitig um 10:00 bei einem Themenkonzert, bei dem auch Colin Smiley, ein sehr guter Mundharmonika-Spieler als Regisseur fungierte. Es war recht witzig, da Colin von drei weiteren sehr guten Musikern begleitet wurde. Thema war die Folkmusik über ca. einhundert Jahre.
Theme concert in Museum
Wir haben dann die Probe beim Festival-Chor mitgemacht. Die zwei Songs, die wir da geübt hatten haben uns sehr gut gefallen. Nach dem „obligatorischen Kaffee“ waren schon Konzerte um 13:30 mit „Velvet Sledgehammer“ einer sehr schönen dreistimmigen Vokalband. Sie sangen sehr schöne Harmonien. Suzett Herft kannten wir schon, aber ihr „Tribut concert to Joan Baez" war hervorragend.
Velvet Sledgehammer

Suzett Herft
Zum Gypsy Jazz Workshop sind wir dann gerade noch rechtzeitig eingetrudelt. War einfach Klasse wie Jen Hawley von Royal High Jinx „St. James Infermery“ mit vielen Musikinstrumenten geleitet hat. Auch ich durfte ein Solo spielen. Wir waren dann noch auf einen Drink bei der irish Session am Pierhotel. Das Abendkonzert in der kleineren Halle war sehr schön. Am Besten haben uns David Clements und We Maverick (nochmals angesehen) gefallen. Kurz noch zum Abschluss von Royal High Jinx in de große Halle gewesen und sehr müde auf unseren Campingplatz.
Seagull

We Maverick

Royal High Jinx



16. Januar 2026
Da ich schon früh ein Telefonat hatte zum Sonnenaufgang 5:40 aufgestanden. Nach dem Telefonat noch etwas ausgeruht. In der Camp-Kitchen gefrühstückt, ist immer gut, wenn man mit anderen Reisenden Kontakt hat.
Sunrise low Head

Wir sind dann nach George Town, haben dieses Mal in der Post tatsächlich einige verschiedene frankierte Postkarten (Prepaid Postcards) erworben und auch die lange gesuchte Batterie für meine Armbanduhr. Der Internetempfang im Ort ist ein Vielfaches besser als auf dem Campingplatz, daher dort die Festivaltickets online erworben. Wir sind zur Memorial Hall in George Town um unsere „Bändel“ für das Festivalwochenende und auch um das Programm, dieses Mal in Papierform, zu bekommen. Nach dem „obligatorischen“ Kaffee dann zum Pierhotel und dort hat dann auch die Welcome-Session gestartet. Für mich immer faszinierend und zum Glück kann ich da relativ gut mitspielen. Nach zwei Stunden sind wir zum Eröffnungskonzert. Auch da hatten wir viel Spaß und Freude bei den Konzerten von: The New Holland Honey Eaters, We Maverick und Royal Highjinx mit Sarah und Silas, die Beiden waren ja im Juli 2024 mit „The Beez“ in Gechingen.

Festival Opening at the Pierhotel mit Backpipes

Stage Tamar Valley Folkfestival