Montag, 12. Januar 2026
11. Januar 2026
Schon sehr früh, ca. 6:00 aufgestanden. Wir hatten beide schon ab 7:00 Schichtdienst. Marlene hatte wieder die Campingplatz-Eingangskontrolle. Mein Job war es als „Traffic-Manager“ den Verkehr in eine Straße zu regeln. Durfte nur bestimmte Fahrzeuge reinlassen. War aber froh, dass es nicht regnete. War aber morgens mit ca. 8° „recht frisch“. Bin nach der Schicht auf den Campingplatz um das Vorzelt wieder aufzubauen und wieder zu trocknen. Dann ging es mit Musik weiter. Marlene hat einen Ukulele-Workshop besucht. Gemeinsam hatten wir dann bei einer „Good Tunes Band- Session“, einer organsierten Session mit Vorlagen, mitgespielt. Marlene war es zu schnell, mir hat es wieder riesig Spaß gemacht.
Old Tune Session
Dann haben wir uns erneut Kavisha angesehen. Wieder andere Songs, ich hatte sogar kurz auf der Bühne einen Auftritt. Mit Kavisha haben wir dann noch etwas gegessen und uns ausgetauscht.
On stage with Kavisha
Sie wollte dann noch die Band Zumpa (italienischen Folk) und plötzlich stand sie auf der Bühne und hat den Saal mit „Bella Ciao“ zum toben gebracht. Unglaublich, wie das Publikum mitging.
Italian Folk with Kavisha
Wir waren noch eine Weile auf dem Festival Green. Grund war die lange Warteschlange von ca. 250 Personen für das Abschluss-Konzert. Das war uns zu viel Wartezeit und z zu viele Zuschauer für den kleinen Saal. Haben bei afrikanischen Klängen noch sehr interessante Gespräche geführt. Da es recht kalt wurde früh, 20:30, auf den Campingplatz.

Festival Green



10. Januar 2026
Marlene musste schon um 7:00 ihre Schicht anfangen, deshalb sind wir auch schon gegen 6:00 aufgestanden, da es in der Nacht sehr windig und regnerisch war, erst mal unser Vorzelt abgebaut, geduscht und so gut wie ohne Frühstück ging es los. Marlene musste den Einlass auf den Campingplatz überwachen und die Leute die rein wollten kontrollieren. Ich hatte noch etwas am Computer zu erledigen und brachte Marlen ein Egg and Bacon- Roll (Brötchen) von den Pfadfindern, die Kaffee und eben diese Rolls fürs Frühstück angeboten hatten. Die wollen ja auch ein bisschen Geld in ihre Kasse bringen.
Marlene on shift
Dann bin ich alleine zum Festival, suchte lange nach dem Festival-Orchester bei dem ich dann auch mit geübt habe. War bei einem sehr schönen Flötenkonzert (dreistimmig), bei Anita George (vor zwei Jahren hatte ich ihren durch Terminüberschreitung verschobenen Mundharmonika-Workshop übernommen) bis ich dann Marlene traf. Anschließend bin ich zur Good Tunes Session und habe fleißig mitgespielt. Für mich sind es die absoluten Highlights, wenn ich unter solchen guten Musikern mitspielen darf und meinen Beitrag leiste. Nach dem Mittagessen, waren wir bei „The lost Clog“ einer Band, die aus Exil-Litauern besteht und die sehr schöne Harmonien mit lustigen Geschichten verbinden.

lost clog

The Maes
Sehr schön waren die Maes, super Harmonien, klasse Sound. Dann haben wir erneut Kavisha angesehen, zumindest hat sich viele andere Lieder gesungen, sich also kaum wiederholt. Weil neue Songs dabei waren haben wir eine CD erworben. Wir wollten auch mal Blues hören und waren bei Mangus&Co, das war aber mehr Bluegrass.
Bluegrass Mangnus
Den Abschluss bildete Kitchen Table Tour, drei sehr gute Musiker die ihre Songs mit jeweiliger fetziger Unterstützung der anderen darboten. Eigentlich wollten wir Dave Steel sehen, mit dem ich vor vier Jahren in einem Pub in Hobart einen Blues mitspielen durfte, aber die anderen beiden, Frank Jones und Bill Jackson, waren ebenso fabelhaft.
Kitchentable



9. Januar 2026
Erst mal ausgeschlafen, gefrühstückt, dann habe ich die Solaranlage aufgebaut. Leider ist es heute bei leichter Bewölkung nicht so optimal für Sonnenenergie. Auf dem Campingplatz haben wir dann einige Zeit mit dem Studium des Programms verbracht. Es ist zwar schön, dass mal alles über das Internet herausfinden kann und sicherlich auch gut, weil es aktueller ist, aber aus unserer Sicht auch aufwändiger, als in einem Papierprogramm sich die einzelnen Artisten anzusehen, die jeweilige Geschichte zu lesen und dann im Heft kennzeichnen, wen man wann und wo sehen möchte. Wir sind dann in die Stadt haben uns die Veranstaltungsorte angesehen wurden um 14:00 als Helfer ein- und angewiesen, haben Kaffee getrunken und dann Kavisha (sie war im Sept. 2024 eine Woche bei uns, hatte einen Auftritt in Gechingen und in Sindelfingen) getroffen. Sie war ein Teil des Eröffnungsprogramms. Anschließend waren wir in der „Red Velvet Lounge“ bei Cat& Clint, bei Jennifer Reid (englische Sängerin) die ausschließlich mit ihrer Stimme den Saal unterhalten hat, dann bei Kavisha (ihrem 45 Min. Programm), sowie bei Scott Cook & Pamela Mae. Recht müde bei Dunkelheit zurück auf den Campingplatz.
Kavisha

concert in townhall