Dienstag, 10. März 2026
10. März 2026
Da ich die Moderation der Montagsakademie hatte bin ich schon um 4:15 aufgestanden. Das Thema Biodiversität und den Rückgang der Artenvielfalt war sehr gut und sehr interessant.



9. März 2026
Wir sind schon um 6:00 aufgestanden, haben aufgeräumt, das Auto beladen, die Matraze zurück in den Avan gebracht und gestartet. Da das Pflegeheim von Marlenes Mutter auf dem Weg lag, sind wir noch ca. 1 Std. bei ihr gewesen und um 9:00 von Mildura abgefahren. Es waren ja ca. 450 km zu bewältigen. Unser erster Stopp war in Wcycheproof, wieder im Royal Hotel. Wir sind dann weiter und haben in Inglewood beim Schwimmbad schön unter einem schattigen Baum unser Mittagessen eingenommen. Die Anlage könnte ein Vorbild für das „grüne Wolfswiesental“ werden.
Inglewood Community Park

Inglewood Community Park 2

Inglewood Community Park Marlene

Um ca. 15:30 waren wir bei Jean, einer Freundin von Marlene, die uns auch schon mehrmals besucht hatte. Dort waren wir zwei Stunden und sind dann weiter nach Keynton um Kavisha zu besuchen. Bei ihr gab es leckere Pasta. Übernachtet haben wir auf einem freien Campingplatz ca. 5 km außerhalb von Keynton.

Marlene and Kavisha



8.März 2026
Da Angie zurück nach Westaustralien geflogen ist, war sie entsprechend früh aufgestanden und wir auch. Deshalb sind wir auch schon morgens sehr früh zu Marlenes Mutter und konnten sie nach dem Coronatest und mit Masken besuchen. Wir waren ein letztes Mal mit den Fahrrädern unterwegs. Ich bin dann noch zur Lutheran Church. Frühstück und Abendessen besteht nun aus den noch vorhandenen Lebensmitteln. Wir haben dann unsere Koffer gepackt und alle Gepäckstücke gewogen. Wir können ja nur 25 kg je Person zurückbringen. Es gibt allerdings doch einiges das Marlene mitbringen wird. Nachmittags nochmals Marlenes Mutter besucht, das Auto betankt, den Avan geladen. Mit digitalen Bildern von Marlenes Vater und Mutter uns auf die Abreise vorbereitet.Bierpreise deutsches Bier



Samstag, 7. März 2026
7. März 2026
Nun, vermutlich zum letzten Mal, die Runde zu den Wetlands gelaufen. Inzwischen ist der Wasserspiegel wieder sehr gesunken. Auf der Baulücke, nun ist auch klar warum das keiner kaufen will, sind einige Fahrzeuge inzwischen aus dem Sumpf rausgefahren worden.
Block once overfowed nod dry
Die Wetlands haben fast wieder Normalstand aber die Überschwemmung hat die Nester vernichtet. Wir sahen nun nicht nur die männlichen, sondern auch weibliche Sumpfhennen.
Wetlands now lower

Mildura Farmermarket
Wir feierten heute 40 Jahre Marlene und Gerhard. Daher wurden Marlenes Mutter, Angie, Helena und Terry eingeladen. Wir hatten in der Trentham Winery ein sehr gutes Mittagessen mit Hauptspeise und Dessert. Nachmittags haben wir uns noch Bilder von Marlenes Vater angesehen. Abends waren wir bei einem nicht so inspirierenden Konzert im Vista Park. Aber auch das gehört dazu. Nicht alle Konzerte sind professionell, was oft aber den Reiz ausmacht.
40 Years Gerhard and Marlene - Celebration in Trentham Winery

Music Rio Vista Park



6.März 2026
Da wir nun unser Paket auf den Weg bringen wollen und es einiges zu zählen, zu wiegen und zu dokumentieren war, gab es mal keinen morgendlichen Spaziergang. Das Paket hatte genau 18,8 kg. Als wir vor der Post waren und ich dann über den Zebrastreifen ging, ist der Boden des Paketes durchgebrochen. Da lag nun alles auf dem Zebrastreifen, die Autos mussten warten, glücklicherweise hat uns jemand geholfen, es war wie in einem „Komödienstadl“. Als wir dann das Paket endlich aufgeben konnten waren nochmals ca. 20 Min. notwendig, den alles was ich vorher schon dokumentiert hatte wurde nun noch genauer nochmals mit Wertangaben versehen digital erfasst. Dann hoffen wir mal, dass auch alles ankommt. Wir waren noch im Waschsalon. Während Marlene bei der Wäsche blieb bin ich zu Bunnings um einen Kleber für den Avan zu kaufen. Vor zwei Jahren habe ich da eine geniale Flasche mit Kleber erworben, allerdings, wie sollte es anders sein, den gab es nicht mehr nur eine große Flasche oder eine recht kleine Tube. Wir wollten uns dann mit Angie, Marlenes Mutter zum Frühstück im Café 1909 treffen. Nur musste Marlenes Mutter ins Krankenhaus, sie hatte einen Termin vergessen. Wir haben dann zuhause etwas gegessen. Nachmittags hat Marlene einen Reisverschluss für den Zeltvorbau am Avan eingenäht, ich mit Kleber die Luke für Ablage von Auffahrbrett, Schlauch, …. repariert. Um 17:00 waren wir bei der „Happy Hour“ im Lifestyle-Village-Center um mit etwas Musik „Good Bye“ zu sagen. Später am Abend noch bei Helena und Terry für Eis mit Apfelstrudel eingeladen gewesen.



Donnerstag, 5. März 2026
5. März 2026
Wir sind mal nicht gleich losgelaufen, waren erst Zuhause und haben Vereinsarbeit betrieben. Dann mit den Fahrrädern zu unserem Lieblings Café 1909 gefahren. Dort warteten Helena und Angie. Zur viert mit schönem Ausblick gefrühstückt.
Three Sisters at Cafe 1909

Wir wollen ja einiges nach Gechingen verschicken. Daher mal die passende Schachtel gekauft. Als ich zurück war, war ein Zettel an der Tür. Per Express wurden die Wahlunterlagen geschickt. Allerdings nun exakt eine Woche nach Versand. Wollte dann meinen Stimmzettel auch wieder mit Express verschicken. Die Antwort war: Das geht frühestens morgen weg. Dann wird das erst mal aufgemacht und überprüft, erst dann wird es verschickt, so 4-5 Arbeitstage und der Versand kostet 40$. Also habe ich eben mit diesem Wissen den normalen Weg der Post gewählt. Bis zum 8. März hätte es ja eh nicht gereicht. Damit fehlt meine wichtige Stimme bei der Landtagswahl.
Express Post

Nachmittags dann am Avan gearbeitet. Alle Gummiteile mit Vaseline eingeschmiert. Leider ist der inzwischen 2 Jahre alte Kleber nicht mehr funktionsfähig – muss also morgen zum australischen „Kömpf“ (Bunnings). Da ich alles mit dem Rad bewältigt habe kamen immerhin ca. 25 km zusammen.



Mittwoch, 4. März 2026
4. März 2026
Wir sind wieder zu den Wetlands gelaufen, aber nun zur anderen Seite. Dort ist vor ca. drei Jahren der Überlauf auch bepflanzt worden. Die Weiterentwicklung seit ca. zwei Jahren ist erkenntlich, aber noch weit vom Stadium der anderen Seite entfernt.
Other side of the wetlands
Da sich die Schwestern mit ihrer Mutter zum Mittagessen trafen hatte ich Zeit für Arbeiten im Büro. Am Nachmittag bin ich dann mit dem Rad zum Einkaufszentrum und von dort über den Bootshafen zum Murray. Um das „Dockland“ (Hafengebiet) werden nun diese „Streichholzhäuer“ als Villen gebaut. Preis ab ca. 2 Mio. Wenn man sich anschaut, wie minimalistisch das gebaut wird, dann wundert man sich, dass Leute diesen Preis zahlen. Es gilt als chic, eine große Villa und dann das riesige Boot vor der Haustür.
Villas at Dockland Mildura

Seit dem Starkregen am Sonntag hat es immer noch viele Stellen die nicht mit dem Rad passierbar sind. Bin dann spät nachmittags wieder zurück. Der schöne Glasschreibtisch an dem ich immer wieder gearbeitet habe ist nun auch verkauft.

Bike way closed because of Wateroverflow

Gerhard in Cafe 1909 at the Murray

Paddelsteamer Rothbury

blocked Bikeway



3. März 2026
Wir sind mal wieder die Parkrunde gelaufen. Allerdings haben wir den Rasen nun wegen des nassen Grases eher gemieden. Ebenfalls wieder zum Waschsalon. Wir haben nun wieder das Problem, dass einige Tagebücher, Fotoalben, … nach Deutschland geschickt werden sollen und das alles recht teuer wird. So liegt der Paketpreis nun bei ca. 20 kg Fracht bei 260 bis 380 $. Wir haben daher erst mal priorisiert, was wir wirklich nach Deutschland schicken wollen, was in den Avan geht und was leider verschenkt wird. Inzwischen sind auch die Stühle verkauft. Wir sitzen nun also auf dem Cajon oder auf Camping-Stühlen. Auch das Bett auf dem Angie bisher geschlafen hatte wurde verkauft.



Montag, 2. März 2026
2. März 2026
Weil in der Pflegestation Covid ausgebrochen ist, können wir Marlenes Mutter derzeit leider nicht besuchen. Bei leichtem Nieselregen unsere Tour zu den Wetlands gelaufen. War auch mal sehr schön bei so viel Wasser den sonst stehenden „Teich“ zu sehen. Leider sind durch die Wassermassen auch die Nester der im Schilf brütenden Vögel abgetrieben. Nach dem Frühstück wieder den „täglichen“ Arbeiten nachgegangen.
Lifesyle Village after havey Rain

Cars in deep water

Auslass in Wetlands

Bridge in Wetlands



1. März 2026
Eigentlich wollten die Mädels ja ausschlafen, aber um 5:30 hatte Angie angefangen zu duschen, … kurz gesagt, es war dann gut, dass ab 7:00 wieder Ruhe im Haus war. Wir sind wieder um 8:00 weggefahren und haben Bes besucht. Bes war ein Teil des Trios bei dem Marlene mitspielte, als ich sie vor ca. 40 Jahren kennengelernt hatte. Ihr Mann Peter, der uns sehr an Eddy erinnert, ist vor 13 Jahren verstorben. Es war wieder ein sehr schöner Besuch. Wir haben 1 ½ Std. über alles Mögliche gesprochen.

Art from Bottle Tops

Bes and Marlene

Leider war schlechtes Wetter vorhergesagt und so kam es dann auch. Wir hatten durch den Besuch nun ca. 630 km insgesamt zu bewältigen und der größte Teil in strömendem Regen. Teilweise musste ich anhalten um langsam durch überflutete Straßen zu fahren. Ständig leichtes Aquaplaning. Das ermüdet. Unterwegs fanden wir kein Café, das noch offen hatte oder zumindest Kaffee in ordentlichen Tassen anbot. Um 18:00 waren wir dann wieder in Mildura. Der Regen hielt die ganze Nacht an. Wir haben noch etwas gegessen und sind früh ins Bett.



28. Februar 2026
Obwohl es keinen Anlass für frühes Aufstehen gab, war schon ab 6:00 morgens keine Ruhe mehr. Außer Marlene und mir, waren alle irgendwie aufgeregt und in erwartungsvoller Stimmung. Dann mussten sich Angie und Molly noch Stühle kaufen, weil die vorhandenen Stühle zu schwer waren. Wir hatten glücklicherweise ja leichtes Gepäck. Frühstück war am Riversidecafe, allerdings war erst ab 10:15 ein Tisch frei. Wir haben dort gut gefrühstückt. Zum Glück hatten Marlene und ich schon gleich den PKW nahe am Eingang zum Konzert abgestellt. Wir hofften auf früheren Einlass, aber erst um 13:00 konnten wir dann rein. Die Zuschauer hatten entweder eine Hetze zu den Plätzen nahe an der Bühne, dafür in der prallen Sonne oder in den Schatten unter den Bäumen, dafür weiter weg von der Bühne. Wir wollten lieber im Schatten sein.
Entrance to the concert

The four Ladies

inside with view to the stage
Die Musik war insgesamt sehr gut. Besonders gut gefallen hat mir die brasilianisch angehauchte Band Cat Empire. Sehr gut gefallen hatte uns auch Jess Hitchcock und Miss Higgins und natürlich der Star des Abends Paul Kelly. Von 14:00 bis 21:30 gab es Musik. Jede Band ca. 50 Min. und Paul Kelly 1 ½ Std. Bis wir dann wieder im Ressort waren, war es 23:00
Red hot summer tour

Cats empire on stage

Miss Hggins on stage

Paul Kelly on stage



27. Februar 2026
Wieder sehr früh aufgestanden um bei der diatonischen Stunde von Marko Jovanovic dabei zu sein. So langsam muss ich mich mal wieder mehr dem Blues zuwenden, obwohl ich ja die irische Musik auch sehr gerne spiele. War also schon ab 4:15 auf. Da Angie und Helena, Terry hatte leider keine Zeit, schon um 6:30 abfahren wollten war schon früh am Morgen recht viel Trubel im Haus. Wir haben aber gemütlich gefrühstückt und sind dann auch um 8:00 in Richtung Wodonga losgefahren. Es waren ca. 600 km bis zum Lake Hume Ressort. Das waren dann nochmals 20 km mehr. Grund für die Reise: ein großes (teures) Konzert mit mehren Künstlern. Es nennt sich Red Hot Summer Tour. Die Musiker bzw. Musikgruppen: Jessy Hitchcock, Kasey Chambers, The Cat Empire, The Cruel Sea, Miss Higgins und der große Star: Paul Kelly.
Wir hatten die nördliche Route mit weniger Verkehr, dafür aber mit weit voneinander entfernten Orten gewählt. Mittagsstopp war dann in einem kleinen Ort: Mulabein. Obwohl wir eine Stunde später los sind, waren wir fast gleichzeitig da. Das lag aber auch daran, dass Angie und Helena noch eingekauft hatten. Das Ressort hatte einen Swimmingpool, den die Mädels, inzwischen war auch Molly, die Tochter von Helena dazugekommen, nutzten. Ich selbst habe mich eine Weile ausgeruht. Abends haben wir ein paar Videos der Musiker zur Einstimmung mal angesehen.
Funny Toilette Mulabein

Siloart Mulabein

Murray in Albury