Donnerstag, 29. Januar 2026
29. Januar 2026
Die Runde zum „Bänkle“ in umgekehrter Richtung gelaufen. Es sind ca. 7 km mit War wieder sehr schön, entlang der Küste und dann hoch zur Bank mit Aussicht. Auf dem Weg wieder Tiere beobachtet. Z.B. grüne Papageien in einem blühenden Busch. Man kann die Tiere dort kaum erkennen, so gut passen sie sich der Umgebung an. Zudem haben wir ein Bedicoot, einen „Beuteldachs bzw. Nasenbeutler“ gesehen. Diese Tiere sieht man meist nur bei Nacht. Ein Kookabarra ist dann auch noch auf einem Baum vor uns aufgetaucht. Schließlich wieder im Café den obligatorischen Kaffee getrunken. Das große Wandbild weckt die Erinnerungen.
Parott in Tree

Coast in South Arm

Costal Walk in South Arm

Bendicoot

Kookaburra

Cafe of the Mo



Mittwoch, 28. Januar 2026
28. Januar 2026
Wir sind am bewölkten Morgen bei ca. 20° auf einen Hügel (Potters Hill) mit schönem Ausblick gelaufen. Die Bank da oben ist ein weiterer Lieblingsplatz von uns. Bei schönem Wetter sieht man zwei Farben des Meeres, einmal etwas heller (vom Wind geschütztes Inland, Mortimer Bay) und dunkler (Meer direkt vom Südpol, Stormy Bay).
Potters Hill Bench

Nach einem ausgiebigen Stopp dort oben wollten wir eine Abkürzung nehmen, auch durch höheres Gras und prompt, aber auch überraschend, sind wir einer Schlange (Lowland Copperhead) begegnet. Dieses Mal waren wir beide unvorbereitet. Regel Nr. 1 nicht beachtet, höheres Gras nicht betreten!
Lowland Copperhead
Der weitere Weg ist ein sehr schöner Weg oberhalb der steinigen Küste mit vielen schönen Pflanzen. Unseren üblichen Kaffeestopp im gleichen Café wie vor zwei Jahren eingenommen. Uns gefällt dieser Küstenabschnitt, südlich von Hobart.
Flowering Gumtree

Coast at South Arm

Flower in Marlenes Hand

Flower Close



27. Januar 2026
Wir wollten ja eigentlich früher los, aber es war nebelig, zudem wollte ich den Rest des Handballspieles Dänemark: Deutschland anschauen. Leider ging das Spiel ja deutlich an die Dänen. Dann sind wir los in Richtung Süden. Tankstopp in Longford, dann weiter nach Ross. Wir haben nun auch die dritte Bäckerei dort getestet. Der Scallop Pie war nicht so gut, dafür aber das Vanilla-Slice. Fazit: Die beste Bäckerei ist die Deli-Backery.
Marlene and Tasmanian Devil
Weiterer Zwischenstopp in Richmond. Das ist aber ein richtiger Touristenort, obwohl die Gebäude dort m.E. auch nicht schöner oder historischer sind als anderswo. Da wir die Lebensmittel wieder aufstocken mussten in Howrah eingekauft.
Haarige Figur - keine Ähnlichkeit mit tatsächlich lebenden Personen

Flowering Cactus
Dann zum RSL-Club in South Arm. RSL steht für Returned and Service League. Dabei geht es um Kriegsveteranen oder ehemalige Soldaten. Die Clubs selbst sind für Jeden zugänglich, allerdings muss sich jedes Nichtmitglied am Eingang einschreiben. Wir sind dort, weil der Campingplatz für 15$ pro Nacht gute Toiletten und Duschen bietet und das Restaurant des RSL-Clubs günstige Preise für gutes Essen und Getränke. Wir waren daher auch dort für ein schönes Abendessen. Da Internetempfang gut ist, hatte ich abends erst noch eine Videokonferenz und dann haben wir den letzten Satz des Viertelfinalspiel: Alcaraz: De Minaur angesehen. War allerdings ein klarer Sieg von Alcaraz.RSL South Arm Campground



Montag, 26. Januar 2026
26. Januar 2026
Schönes Frühstück bei uns neben dem Avan eingenommen. Dann zum Blackboard Fare Well Concert. Wir hatten dort auch einen Auftritt. Wir spielten den Song: „My Immigrant Blues“ und zudem spielte ich ein Stück auf der Mundharmonika. Das ist alles sehr gut angekommen. Mit Michael dann noch im Pub ein Bier getrunken. Da aber wegen des Feiertages (Australia Day) nicht so viele Cafés und Restaurants offen hatten hat Marlene selbst etwas gekocht. Den Feiertag dann entspannt genossen.
Blackboard Concert



25. Januar 2026
Morgens mal Handball angesehen. Toll, dass der Internetempfang hier so gut ist. Um 10:00 hatte ich dann erneut einen Workshop, eigentlich für Tin-Whistle, aber mit der Mundharmonika geht das auch. Da wir ja nur auf einem Platz ohne weitere Ausstattung sind im Schwimmbad geduscht. Den üblichen Kaffee an einem schönen Stand eingenommen. Marlene hatte nachmittags einen Backkurs für irisches Sodabrot während ich bei der Slow-Session dabei war. War beides Klasse.
Esel als Metallfigur
Mittagessen hatten wir dieses Mal in einem Deli-Café, bevor wir zum Abschlusskonzert der Schüler und Tutoren gingen.
Cafe Deli Deloraine
Auch das war ein sehr schönes Konzert.
Final Concert Uilleann Pipes

Final Concert Flutes

Vor der Session machten wir einen „Abstecher“ in Imperial Hotel, Guinness vom Fass schmeckt da am besten. Die Session war dann wieder schön. Zwischendurch hat uns Michael, inzwischen ein Musikfreund, auf dem Klavier sehr schöne Lieder vorgespielt. Um Mitternacht waren wir dann wieder im Avan.

The Postman and the dog

Empire Hotel Guiness



24. Januar 2026
Wir sind schon relativ früh in den Western Tiers Community Club. Dort fand ein Teil der Workshops statt. Zuerst ging es um Tunes (irische Musikstücke). Das war sehr interessant. Dann ging ich zum Kurs, der für mich am ähnlichsten war, dem Whistle-Beginner-Course, war also bei den irischen Flöten. Auch das war sehr angenehm und interessant. Klar, mit Fingerübungen kann ich an der Mundharmonika nicht viel anfangen, da brauche ich die Zunge zum Spielen. Der Backkurs (Irish Sodabread) ist leider ausgefallen, obwohl vier Frauen da mitmachen wollten, daher haben wir unseren üblichen Kaffee mit einem Snack in einem schönen Café genossen.
Metall Figur Lebenslauf

Coffee Deloraine

Nachmittags waren wir bei einem Gesangkurs, zumindest war es so ausgeschrieben. Statt fand dann ein Kurs bei dem von einem in gälischer Muttersprache Aufgewachsenen ein Lied mit Flöte gespielt und übersetzt wurde. Wir haben dann das Stück geübt. Der nächste Event war das Celtic Ceili (Tänze nach irischer und schottischer Folkmusik. Das hat riesig Spaß gemacht und war auch anstrengend, für den Kopf und den Körper.
Ceili Deloraine
Wir hatten ein Abendessen (Irish Stew) gebucht. Das war sehr lecker sowohl der Hauptgang als auch das Dessert (Applecrumble with Vanilla Souce). Gut das wir eine Flasche Wein (BYO, also bring your own) mitgebracht hatten.
Bushbass
Der Abend wurde schließlich mit einer ganz tollen Session beendet. Wir waren nicht bis zum Schluss, weil wir zu müde waren. Für mich sind die Session das wahre Highlight der Festivals.



Freitag, 23. Januar 2026
23. Januar 2026
Dieses Mal keine Runde am Morgen, sondern rasch abbauen, duschen und wegfahren. Wir sind nach Deloraine, wo dieses Wochenende irishe Musik angesagt ist. Wir waren inzwischen ohne Wasser, daher dies gleich am Anfang, zum Glück kostenlos, aufgefüllt. Im Waschsalon einige Dollars für waschen und trocknen ausgegeben. Zwischenzeitlich habe ich den Campingplatz, dieses Mal nur für selfcontained (Selbstversorger: Also Toilette an Bord, kein Schmutz- oder Grauwasser, kein Zelt) bezahlt und den Avan aufgebaut.
Deloraine RV Camping
Zu Fuß dann zum Waschsalon. Marlene kam mir die letzten Meter entgegen und daher gleich zum Mittagessen in ein Café gegangen. Was inzwischen ärgerlich ist, dass bei Kartenzahlung (in Australien üblich) oft eine Gebühr von ca. 1,2% fällig wird. Ist zwar nicht viel, aber bei 50$ Rechnung sind es 60 Cent. Daher zahle ich nun bei diesen Cafés oder Pubs in bar.
Die Lebensmittelvorräte aufgefüllt und durch Deloraine geschlendert. Die Stadt gefällt uns sehr. Wir fühlen uns hier wohl.
Deloraine Meander River
Abends geht es nun um 18:00 zur Anmeldung (Workshops, Konzerte) und dann zur Session.War wieder schön, ein Wiedersehen mit vielen befreundeten Musikern. Die Session war vollgepackt und erst später konnte ich mitspielen.
Session Deloraine Empire



Donnerstag, 22. Januar 2026
22. Januar 2026
Erneut den gleichen Weg, aber deutlich früher und bei niedriger Temperatur (12°) auf den Archers Knob und unserem Lieblings-Bänkle gegangen. Es ist ein wunderschöner Blick von da oben.
View vom "Baenkle"

Wieder barfuß entlang dem Strand. Dieses Mal sind uns einige Reiter begegnet. War ein richtiger Ausflug mit Pferden unterwegs.
Riders on Horses

Marlene on Bakers Beach
Bei der Tour haben wir dieses Mal mehr auf die vielen Wallabies, auf Vögel wie schwarze Cockatoos geachtet. Auch die blühenden Büsche (sehen aus wie blühende Schlehenhecken) haben uns sehr gut gefallen. Wir haben uns entschlossen noch einen Tag dran zu hängen. Als ich im Nationalpark-Office um einen Tag Verlängerung fragte wurde mir aber gesagt: „Du hast doch schon bis zum 23. Jan. gebucht.“ Sehr gut, dann ohne Kosten einen weiteren Tag in diesem schönen Campingplatz.
Wallaby

Flowering Bush

Track on Archers Knob

Black Cockatoo in Bush
Abends haben wir dann noch das Vorzelt abgebaut. Die Wettervorhersage war: “bewölkt“ und wir wollten das Vorzelt nicht nass einpacken